Curvy Model Christin Thomsen

Curvy Model ist momentan ein Topthema. Wir haben euch bereits einige nationale und internationale Plussize-Models vorgestellt und zu ihren Erfahrungen interviewt. Heute habe ich jemanden bei mir, die ich schon lange begleite. Wie lange eigentlich, habe ich erst mit einem Blick in meine Fotodateiordner festgestellt. Sie ist ein Nordlicht und rockt seit einigen Jahren Laufstege, TV Studios und Plakatwände: Christin Thomsen.

Hallo Christin, stelle Dich bitte unseren Leserinnen kurz vor

Hallo liebe Leserinnen und Leser (gibt ja auch durchaus interessierte Männer in diesem Bereich).
Einige kennen mich vielleicht schon. Seit ein paar Jahren halte ich mich im Plussizemodel- und TV-Bereich auf und habe mir mittlerweile einen gewissen Erfolg erarbeitet.

Meine kurzen kupferroten Haare & ein Lächeln auf dem Gesicht und große Kuren sind ein Markenzeichen geworden.

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Außerdem  stehe ich viel im Hintergrund und berate, da man sich sicher sein kann bei mir nicht kopfüber im Honigtopf zu landen. Ich versuche mit Rat und Tat zu Seite zu stehen, soweit es mir möglich ist, wenn ich gebraucht werde. Ich stehe mit 34 Jahren mit beiden Beinen im Leben.

Christins Wurzeln

In Flensburg geboren, bin ich im Herzen von Angeln – Satrup – aufgewachsen und dann hat es mich Mitte 20 nach Schleswig verschlagen. Mit meinem Hund lebe ich in einer niedlich gemütlichen Altbau-Dachgeschosswohnung, schaue auf die Schlei und fahre auch kein auffälliges Statussymbol. Fürchterlich normal, müsste man meinen. So ist es auch.

Du bist eines der bekanntesten Deutschen Plus Size Models, erzählst Du uns, wie es dazu kam?

Irgendwie war das ein Selbstläufer mit vielen glücklichen Umständen. Ich bin in offene Türen gelaufen. Vielleicht auch, weil ich so anders war und bin als alle anderen. Möglich, dass einige auch dachten, dass das nichts wird in meiner Konfektionsgröße. Aber es wurde doch was, zum Erstaunen einiger und zur Freude vieler.

Ich bin ein durchweg positiver Mensch mit viel Energie und Ausdauer. Ich behandele mein Gegenüber mit Respekt und glaube, dass dies der Grundstein für gute Arbeit und ein gutes Miteinander ist.

Die Anfänge hab ich mir damals selber gelegt.
Es gab Mode in meiner Stadt und auch Modenschauen, aber nie sah ich Models in der Größe der Mode dort. Dann wurde ich angesprochen, ob ich nicht bei einer Hutmodenschau mit laufen wollen würde. Sie hätten gern ein Model mit Fülle dabei.

Eine Nischenkarriere in Überschallgeschwindigkeit

Daraus ergaben sich Brautmodenschauen in Tolk bei Mode Max Hansen und eine Modenschau in Schleswig. Die habe ich moderiert bin mitgelaufen und die Mädels vor Ort habe ich gecoachet. Das war wie so ein Überraschungs-Ei – 3 in einem.

Dann ging alles ganz schnell. Flensburg, Tolk, Schleswig, Kiel, Hamburg, London, Paris. Das rief Zeitungen und TV-Sender auf den Plan und ich war in aller Munde. Da war sie also, die Norddeutsche mit den kurzen kupferroten Haaren, die alles anlächelte im NDR, WRD, SWR, RTL, Sat 1, ARD. In der BILD-Zeitung, in der SHZ, der TINA, LISA, Bild der Frau und vielen mehr.

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Nebenbei werde ich auch als Stylistin abgerufen und style Frauen für das Fernsehen um, gebe Ratschläge, die Rundungen gut hervorzuheben oder stehe nach Modenschauen (auch Boutiquen mit „normalen Größen“ im Angebot buchen mich) als Beratung zur Seite. Als Coach im Catwalkbereich habe ich ebenfalls Erfahrungen sammeln dürfen und als Jurymitglied einer Misswahl.
Ein Einblick in Christins Erfolg:  in der Bild der Frau.

Oftmals hieß es früher „Oh du machst doch hier bestimmt die Haare“, als Model sahen mich da einige nicht.

Ich glaube, meine Stärke ist meine gute Selbsteinschätzung. Mir ist klar, dass ich kein Mainstream bin, dass man auch immer mich sieht anstatt nur die Mode. Dass ich kein klassisches Katalogmodel bin und viele bei Gr. 52/54 auch immer noch denken, alles sei quadratisch, praktisch gut. Oftmals hieß es früher „Oh du machst doch hier bestimmt die Haare“, als Model sahen mich da einige nicht. Aber wenn ich dann im Training überzeugte und hinterher gefragt wurde, ob ich nicht noch ein paar Tipps hätte, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen.

Ein walk ist kein Spaziergang

Ich bewege ja deutlich mehr Masse kontrolliert über den Catwalk und das ist kein „Spaziergang“, auch wenn es so aussieht. Aber wer sich auf sein Gesicht, den Körper, den Gang, den Takt, die Choreographie der Show und evtl. Fehler anderer, die mit aufgefangen werden müssen, konzentriert, ist unter permanenter Ganzkörperspannung. Gleichzusetzen mit Sport. Das jedenfalls dachte ich in London damals nach 6 Stunden Catwalktraining in hohen Schuhen mit offenen Hacken und blutigen Zehen.

Es ist nicht immer alles rosig und lustig und es steckt viel Arbeit dahinter. Nur schön aussehen reicht nicht. Selbst nur zu stehen kann auf hohen Schuhen zur Qual werden, weil man irgendwann einfach Rücken und Füße spürt oder beides auch nicht mehr. Dann weiß man, dass der liebe Gott sich was dabei gedacht hat und wir alle eigentlich die Fußform für flache Schuhe haben.

Wobei – und das ist nicht zu unterschätzen – es ebenso eine Kunst für sich ist in flachen Schuhe gut zu laufen. Im Alltag schlurfen wir gern alle mal durch die Gegend in geduckter Haltung, weil wir alle krumm am Schreibtisch saßen und nach unten geguckt haben. Das geht auf dem Catwalk aber nicht, da streckt man sich und geht – je nachdem was der Kunde wünscht – Mode präsentierend und wahnsinnig präsent da raus und erzeugt den Wunsch „DAS will ich auch.“ – egal was man anhat, egal, ob den persönlichen Geschmack trifft. Ein gutes Model kann einen Sack Kartoffeln tragen und jeder hat hinterher den Eindruck, es war Ein Sack voll Gold.

Viele denken bestimmt, ein Curvy Model darf den ganzen Tag Nudeln futtern und auf dem Sofa rumlümmeln. Wie ist es wirklich, was muss Du alles tun, um weiterhin erfolgreich als Curvy Model arbeiten zu können?

Mein Wohnzimmer ist in der Tat der Raum, der am ungenutztesten ist bei mir. Ich lümmele nicht auf dem Sofa und auch der Fernseher ist meistens aus bei mir. Vermutlich zum Erstauen vieler, aber ich bin schnell gelangweilt vom Fernsehen und sehe nur interessehalber rein, wenn Neues anläuft, um mir eine Meinung bilden zu können.

Mein Herz hängt übrigens an „Game of Thrones“. Aber das läuft aktuell nicht. Gestern habe ich tatsächlich 10 Minuten angemacht und saß essend und heulend vor „Ghost – Nachricht von Sam“. Wir Frauen kennen das. Ich erwischte genau den Moment in dem Film, in dem Essen und Weinen einfach nicht zusammen passen. Also TV aus, Lidstrich richten und raus mit dem Hund.

Gut essen – viel bewegen. Das Rezept für jedes Model

Kochen war mal meine Leidenschaft, das kommt aber grade zu kurz bei mir, da ich viel unterwegs bin und ich eher ein Gesellschaftsesser bin. Obwohl ich mir Sonntagmorgens auch gern ein Frühstück für mich allein zaubere mit allem drum und dran mit gebratenen Eiern und Speck, auch das muss mal sein in Kombi mit einem frischen O-Saft und Kaffee, knackfrischen Brötchen. Das muss man sich einfach wert sein und das genieße ich auch sehr. Auf alles andere kann ich gut verzichten. Aber nicht auf mein Frühstück.

Christin bringt auch andere curvy ladies in Wallung

Ich gehe regelmäßig zum Sport. Gerade habe ich in Schleswig eine Sportgruppe für Curvys ins Leben gerufen, die drei Mal die Woche an den Start geht und bei der uns von Trainerin Lilijana gut eingeheizt wird. Ein Programm aus Bauch-Beine-Po-Workout und Zumba Gold hält mich und andere Curvys fit. Im Sommer find ich Aquajogging super und da ich einen Hund habe, bin ich auch da gut eingespannt und regelmäßig an der frischen Luft.

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Also es darf sicherlich mal Phasen geben, in denen man schlumpft, ich schlumpfe gern Sonntagmorgen, aber als Model – und auch als Mensch – , egal in welcher Konfektionsgröße ist es wichtig auf sich zu achten, bewusst zu essen, sich zu bewegen und vor allem zu pflegen. Da steht schon einiges hinter.

Jobs kommen übrigens meistens kurzfristig – langfristig planen kann man selten – , insofern kann es von heute auf morgen los gehen. Wenn man es eng sieht, muss immer alles in Perfektion sein im Modelleben. Haare, Nägel, Haut, Kleidung. Der erste Eindruck zählt und muss immer sitzen. Aber welche Frau genießt es nicht, mit Maske im Gesicht die Nägel zu machen und einen Smoothie zu trinken. Die nötigen Dinge lassen sich recht angenehm zusammenlegen, wie ich finde.

Viele unserer Leserinnen möchten wissen, ob sie eine Chance als Model haben. Was sind Deine Tipps, wenn man noch ganz am Anfang steht?

Aufgeben ist auch keine Option in meinen Augen.

Ob jemand eine Chance hat oder nicht, hängt ganz oft davon ab, wo man sich vorstellt, was die schon im Bestand haben und was grade „in“ ist. Es mag sein, dass es jetzt nicht klappt, aber man in einem halben Jahr gefragt ist. Aufgeben ist auch keine Option in meinen Augen.

Nicht so festbeißen und den eigenen Weg finden ist der Schlüssel

Man muss nur manchmal den Fokus nur etwas verschieben und sich vielleicht nicht nur auf reine Model-Agenturen konzentrieren, sondern auch auf People-Agenturen, die für Werbegesichter casten. Wer für den Laufsteg zu klein ist, evtl. raus aus dem Alter unter 30 oder in irgendeiner Form anders zu sein scheint, als das was bei den gängigen Agenturen üblich ist, kann durchaus den nächsten Wellness-Tee im TV bewerben oder aber das Gesicht für eine Tagescreme im Antiaging-Bereich werden oder aber tätowiert im nächsten Spot für Jägermeister an der Bar eine gute Figur machen.

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Man muss weiter denken und sich darauf konzentrieren was man kann, wohin man will und was davon möglich ist realistisch sehen. Ich bin Realistin und weiß, in welchen Bereichen ich glänzen kann und wovon ich lieber die Finger lasse. Als die Modelagentur MOS mich damals als meine Mutteragentur aufnahm, hab ich mich sehr gefreut. Aber andere Agenturen haben mir die Tür vor der Nase zugeschlagen. „Wir glauben nicht an dich, wir sehen kein Potenzial“ durfte ich mir auch einmal anhören.

Sei Du, an Dich erinnert man sich

Kurz darauf bekam ich einen Job von AUDI über MOS und auch andere tolle Aufträge, die mich eines besseres belehren sollten. Mein Wiedererkennungswert ist mein Potenzial. Die Menschen erinnern sich an mich, auch wenn ich nur kurz irgendwo zu sehen bin und es ist oft die Ausstrahlung, die dann thematisiert wird. So bekam ich zwei Mal hintereinander einen Job für eine große Kampagne im Norden für den SH-Nahverkehr und war unter anderem das Gesicht auf Litfaßsäulen, in Bussen, auf riesigen Plakatwänden und als Werbung im Smartphone und auf Facebook zu sehen. Nach der ersten Kampagne erfolgte eine Straßenumfrage, die zeigte, dass mein Gesicht hängen blieb woraus ein Folgeauftrag für mich wurde. Fokussiert Euch auf das, was Euch ausmacht. Wo ist Euer Wiedererkennungswert? Was bist genau Du?

Gefühlt wird die Konkurrenz größer, gibt es wirklich einen run zur Zeit oder kommt mir das nur so vor?

Es gibt tatsächlich einen run in den letzten Jahren. Neben Modemessen und Bloggerveranstaltungen boomt die Branche wie nie zuvor. Es werden Misswahlen veranstaltet, Titel vergeben, TV-Sendungen greifen zu und bringen Kurven auf den Laufsteg und den Bildschirm.

Die Vielfalt in Sachen Mode ist enorm gewachsen und wir haben eine Auswahl wie nie zuvor. Es mag sein, dass es vor Ort in den Einkaufszentren noch schwierig ist, als Plussize-Frau oder -Mann shoppen zu gehen, aber online sind wir einen großen Schritt vorwärts gegangen und auch wenn der eine oder andere Hersteller seine sowieso schon zu kleine Nische aus der Filiale verbannen möchte, möchte er wohl mein Geld nicht.

Lasst euch wertschätzen, ihr seid wichtig!

Dann hab ich aber immer noch genug Auswahl und investiere dort, wo man mich als Kundin mit großen Kurven schätzt und Wert darauf legt, dass ich zufrieden und gut angezogen aus dem Haus gehe. Dann sage ich auf Nachfrage auch gern „Das hab ich von XYZ“ eine bessere Werbung kann man als Label im Plussize-Bereich kaum haben. Gut angezogen ist die halbe Miete und gut angezogene große Kurven liegen ganz in meinem Interesse, da ich daran arbeite, ein Bild in den Köpfen der Gesellschaft zu manifestieren, dass körperliche Fülle nicht gleich mit Unförmigkeit und schlechter Kleidung verbindet. Wir können, Ladys & Gent´s. Zeit, das auch zu zeigen.

Wie sehr hat sich Dein Leben seit damals verändert?

Das Leben verändert sich eigentlich von Tag zu Tag. Man nimmt das nur immer erst rückwirkend wahr.

Im Nachhinein hat sich bei mir vieles zu einem bestimmten Zeitpunkt verändert. Mit Beginn meiner Karriere zerbrach meine Partnerschaft. Das haben viele nicht mitbekommen, aber ich habe mich komplett neu sortieren müssen, Zielsetzung und Prioritäten im Leben überdacht und bin den Weg allein weiter gegangen.

Das war nicht immer leicht, da ich Entscheidungen allein treffen musste und Erfolge nicht immer teilen konnte. Einige Menschen sind nicht mehr in meinem Leben, andere dazu gekommen. Ich habe gelernt auf mich zu hören und meinen Intuitionen zu folgen. Es gab Geschenke & Lektionen auf dem Weg, wie es so schön heißt. Insgesamt bin ich recht zurückgezogen als Mensch. Ich komme, ich gehe. Pendele zwischen den Welten. Meiner normalen alltäglichen Büro-Welt, denn ich habe ja noch meinen Vollzeitjob und der Glitzer-Modewelt, in die dann eintauche und für eine Zeitlang das Plussize-Model bin.

Stress kann toll sein!

Was für viele im ersten Moment stressig aussieht, ist für mich positiver Stress, den ich sehr liebe. Durch mein Standbein im Büro bin ich nicht gezwungen alles um jeden Preis zu machen und habe eine recht entspannte Haltung. Ich wähle bewusst aus, was zu mir passt, lehne ab, worin ich mich nicht wiederfinde. In dem einen Job ist wichtig was ich im Kopf habe und im anderen, was drauf ist, sozusagen. Und beides macht mir großen Spaß. Mag sein, dass ich mich irgendwann entscheiden muss, aber solange ich noch beides unter einen Hut bekomme, bin ich dankbar dafür.

Was sind Deine Pläne, gibt es neue Projekte, die Du uns verraten kannst?

Wir neigen uns dem Jahresende zu. Insofern wird es jetzt insgesamt ruhiger. Allerdings arbeite ich im Hintergrund an einem TV-Projekt, zu dem ich, so leid es mir tut, noch nichts sagen kann, außer dass es so gar nichts mit Mode zu tun hat. Jetzt dürft ihr alle gespannt sein, was da wohl unter Umständen auf Euch zukommt. Wenn die Zeit reif ist, wird es Infos dazu geben.

Meine Sportgruppen sind angelaufen, wir trainieren drei Mal die Woche. Ich allerdings zwei Mal und dann geh ich da auch auf allen Vieren raus. Wir sind kein „Streichelzoo“ und tun mit unserer Trainerin, die im Übrigen auch Krankenschwester ist, richtig was dafür, die Kurven an den richtigen Stellen zu halten und das macht in so einer Gruppe gleich um Längen mehr Spaß.


Mein Stammtisch, auch gern Frauengruppe oder Curvyclub genannt hat sich im dritten Jahr bewährt und auch mein Plussize-Secondhandmarkt ist fester Bestandteil meines Lebens. Da habe ich mittlerweile Verstärkung von Lea und Anne, die mich ganz kräftig unterstützen. Wir sind mittlerweile ein festes 3er-Gespann, die das organisieren.
Tatsächlich muss ich mal an meinem Portfolio arbeiten, da ich nicht mehr dazu gekommen bin aktuelle Bilder von mir machen zu lassen. Das ist ein Projekt, dem ich mich jetzt widmen kann.

Es ist auch schön, wenn eine Zeit anbricht, in der man wissentlich weniger zu tun haben wird – wobei vieles spontan kommt – , um diese mit der Familie und Freunden verbringen zu können. Gemütlich bei einander zu sitzen ohne den nächsten Termin im Nacken zu haben oder einfach auch mal ausschlafen ganz ohne Wecker. Das sind Luxusmomente geworden, die ich ganz besonders genieße.

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Es ist zwar schön unterwegs zu sein, viel von der Welt zu sehen, aber ich verpasse auch vieles. Während meine Familie im Dorf zusammen wohnt und sich regelmäßig sieht, bin ich ein selten gesehener Gast geworden und als mir das bewusst wurde hab ich auch da Prioritäten neu gesetzt und Arbeitszeiten verändert, um nicht irgendwann das Gefühl zu haben, etwas verpasst zu haben, aber am völlig falschen Ende.

Abheben – aber auch weich landen – beides ist wichtig

Familie und Freunde sind das wichtigste im Leben und ich möchte niemanden davon in meinem Leben missen. Besonderer Dank geht an dieser Stelle an meine Hundesitter, die meinen kleinen Schatz ganz wunderbar hegen und pflegen, wenn ich auf Reisen bin und an die Menschen, die mich unterstützen und vor allem lieben mit all meinen Rundungen und Pölsterchen, Ecken und Kanten trifft es nicht so ganz. Ihr seid unverzichtbar und ganz wichtiger Bestandteil meines Lebens.

Denn es ist schön zu fliegen, aber die Wurzeln sind am Boden und man sollte nie vergessen wo man zu Hause ist. Also, bleibt bodenständig! Mein Rat an alle werdenden Models: Bleibt euch treu. Lasst euch nicht verunsichern. Konzentriert euch auf das was ihr könnt. Macht nichts, was ihr nicht wollt oder vertreten könnt und dann rockt ihr die Laufstege dieser Welt mit einem hinreißenden Lächeln und tollen Kurven und tragt dazu bei diese Welt ein bisschen toleranter und offener zu machen. Eine Kurve ist eine Kurve, völlig egal ob groß oder klein. In diesem Sinne. Stay curvy and be you (tiful)!

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Über Ulrike Bartos 381 Artikel

Mehr als 15 Jahre Erfahrung in den digitalen Medien, Media Marketing und Kommunikationsprofi. Inhaberin von miss BARTOZ und consulting für digitale Markenkommunikation, Content Marketing, freie Honorardozentin www.ulrikebartos.de

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