ARMFREI ich darf das

Zwei Jahre später, dieselbe Hitze und ich am suchen nach einer leichten Bluse, um die Arme zu verstecken. Da fiel mir ein: darüber hast Du doch mal geschrieben und da warste Du doch mal ein paar Schritte weiter…. Gestern ging es armfrei auf ein Gartenfest und gleich ziehe ich mein neues Hängerchen an. Dass mich das immer wieder einholt… vielleicht geht es jemanden ähnlich, hier erneut der Text von 2014:…..

Mein lieber Scholli! Der Artikel zur neuen Weiblichkeit hat eingeschlagen wie eine Bombe und ich habe aufgehört zu zählen, wie oft er verlinkt wurde. Die Klickzahlen sind jedenfalls amtlich, eure Kommentare haben mich sehr gefreut und auch angespornt für die ICH DARF DAS Aktion gutes Bildmaterial zu shooten.
Vergangene Woche hatte ich das Fashionblogger Café besucht, das dieses mal im Tempelhofer Hafen stattfand. Eine tolle Kulisse für ein Shooting. Da gaaaanz hinten stehe ich:

Armfrei 1

Mittlerweile bin ich schon ca. zwei Wochen am üben mit den freien Armen und ich liebe es!!! Eine völlig neue Welt macht sich für mich auf. Mittlerweile besitze ich VIER neue Sommerkleider mit Spaghettiträgern (die sind ja auch viel günstiger) hah!

Ich lassse eine lange Geschichte hinter mir

Sag mal, ist das Cellulite da an deinem Oberarmen? Nein das hat mich keiner gefragt, aber ich habe es gedacht, als ich in meinem Sportkurs das aller erste Mal mit freien Armen trainiert habe. Ich glaube es ist sogar so eine iiihhbääh, allerdings überwog das Gefühl von Frische um Längen denn draußen war es 26 Grad und wir hatten ein Fenster auf…

Das mit meinen Oberarmen war irgendwie schon immer so und jede die sich nicht traut, bestimmte Sachen an (bzw. auszuziehen), kann ich total gut verstehen. Mir die Ärmel zu nehmen, war wie nackt gehen und genau das hat man gemerkt und deshalb war das Bild nicht stimmig und ich fühlte mich noch schlimmer. Bis vor kurzem nahm ich an, die Kleiderindustrie hat ich sich mit der Strickjackenindustrie verbündet und deshalb die Ärmel weggelassen, damit sie zu jedem armfreien Kleid auch noch eine Strickjacke verkaufen können.

Immer war mir so warm!

Dann kamen die ersten warmen Tage in diesem Jahr und ich schön dick eingemummelt in meinem 3/4 Arm in den Sportkurs, in dem alle nur so kleine Minidings trugen. Mal abgesehen davon, dass mir warm war, sah es auch seltsam aus, als hätte ich eine dicken Jacke an. Das nächste Mal, hatten wir immer noch 26 Grad und ich fasste mir ein Herz. Die Sachen, die ich bisher nur als Unterhemd getragen hatte, zog ich einfach so an und (ganz schlau von mir) nahm nichts anderes mit! Sechzig Minuten konnte ich mich mit meinen Armen im Spiegel sehen. Ich habe ganz schön breite Schultern, ist mir dabei aufgefallen, aber die werde ich ja wohl noch weniger absägen können.

Dann habe ich dieses Ding hier gesehen und wollte es haben. Zuerst dachte ich an die vielen Möglichkeiten es einzusetzten, unter einem Blazer zum Bespiel. An ganz ohne, habe ich erst gedacht, als es dann hier war. So etwas nennt man übrigens Camisole. Wusste ich nicht, hatte da ja bisher keinen Bedarf.

armfrei 2

Ich bin sehr Sonnenempfindlich, weswegen mich auch das ICH DARF DAS Posting zum Thema Bikini vor eine echte Herausforderung stellt. Natürlich hätte ich warten können, bis meine Arme schmeichelig braun sind, nur das kann echt dauern und auch gar nicht eintreten. Oder ich hätte sie Photoshoppen können, das fände ich unpassend und ich bin da eh so schlecht drin, dass die Bilder ganz pur viel besser sind.

armfrei 3

Oberteil: (so änhlich)  | ♥  Hose (so ähnlich) | ♥ Sandalen

Nach einer kleinen Weile schon, habe ich mich super gefühlt und möchte im Sommer auch nichts anderes mehr anziehen als das worin ich mich wohl fühle. Ein Shirt mit Arm brauche ich nur noch bei zuviel Sonne.

Anmerkung für die Leserinnen, die neu sind auf dieser Website: Der Auslöser für die ICH DARF DAS Reihe war ein Editorial zum Thema neue Weiblichkeit und Voruteile. Du findest ihn hier: Editorial Text.

Weitere ICH DARF DAS Aktionen zu anderen Modethemen findest Du, wenn Du unten, am Ende des Artikels auf das Stichwort klickst.
Welches wäre denn Dein „ich darf das“ Ding, das Du Dich bisher nicht getraut hast?

 

Über Ulrike Bartos 368 Artikel
Mehr als 15 Jahre Erfahrung in den digitalen Medien, Media Marketing und Kommunikationsprofi. Inhaberin von miss BARTOZ und consulting für digitale Markenkommunikation, Content Marketing, freie Honorardozentin www.ulrikebartos.de

23 Kommentare

  1. Meine liebe Mrs. Bartos,

    ich verfolge deine Seite auch schon länger denn mich plagen die absolut gleichen Probleme. Und gerade dieser Artikel ist für mich Gold wert! Ich habe nämlich seit so so vielen Jahren maßlose Beklemmungen selbst bei 40 Grad draußen etwas ärmelloses zu tragen eben weil es sich laut anderen bei dicken Armen nicht gehört. In meiner Familie ist keiner wirklich dürr oder super schlank. Kleine und größere Bäuchlein und die ein oder andere Delle hier und da haben sie alle aber ich bin eben die „Ausnahme“ weil ich eben wirklich mollig/dick/plüschig wie auch immer eben einfach anders bin. Seit 10 Jahren plagen mich Figurprobleme die mich trotz Sport und tägl. Salat futtern begleiten. Eine Radikal Diät führte zwar zu 10 kg weniger vor 2 Jahren, aber eben auch zu 10 kg weniger Lebensfreude, lachen, guter Laune und zur Vereinsamung da ich eig. nichts mehr nirgends essen durfte was man in Läden und Restaurants bekommt. Immer war zu viel Fett, zu viel Kohlenhydrat, zu viel Zucker oder oder oder dabei. Ich war dünner aber unerträglich, kraftlos, launisch (weit mehr als für Frauen normal ;) ) und träge und nur noch erschöpft. Fazit ich hörte auf und tadaaa 15 Kilo wieder drauf. Schon deswegen ärmelfrei ein no go. Ich sitze fein brav streifenlos in meinen 1000 kurzen und langen Jäckchen rum und „erschwitze“.
    Aber du hast vollkommen recht! Für wen? Wozu? Wen geht mein Armumfang etwas an außer mich und meine Arme? Und mal ehrlich, die Jacke macht sie auch nicht schlanker…gerade in dem Moment sitze ich nun also neben meinem gerade verschmähten weißen Jäckchen ärmellos am Arbeitsplatz und fühl mich trotz der Unsicherheit in meinem Spaghettitop luftig befreit :)
    Danke dir für all die Inspiration. Bleib wie du bist.

  2. Ich finde sehr toll was du da schreist, ich habe das gleiche Thema, ich denke immer, nein, mit diesen Oberarmen kannst du kein Top oder Spaghettiträger tragen, aber sie immer versteckt und geschwitzt. Dann sehe ich andere, wo ich mich schon schäme dafür wie die rumlaufen, was die uns zumuten, dann denke ich mir ich kann auch Tops und Co anziehen. Aber wenn es soweit ist, ziehe ich doch wieder was mit Ärmeln an und ärgere mich, weil ich schiwtze und mich unwohl fühle. Man braucht ganz viel Mut, du kannst sehr Stolz auf dich sein, du hast diesen Mut, ich bewundere Dich.

  3. Liebe Ulrike
    möchte unbedingt mal loswerden, dass Frauen untereinander solidarischer sein sollten.
    Ich erlebe immer wieder dass gerade Frauen ganz kritisch und unloyal reagieren wenn sich eine mal traut auszuschären und eben mal Armfrei, enganliegend, quergestreift usw rumzulaufen.
    Ich arbeite nur mit Frauen zusammen und erlebe diese Lästereien leider regelmässig. Vorallem dicke Frauen sind dem ausgesetzt und ich erlebe es als richtigen Druck der mich als Dicke zurückkrebsen lässt und lieber angepasst, unsichtbar gekleidet sein lässt weil ich diese Lästerattacken umgehen will.
    Aber ich würde es so gerne aufbrechen. Wieso lässt einen sowas kleinhalten? Wieso kann es mir nicht egal sein was diese Stimmen sagen? Ein einziges „die sieht aber unvorteilhaft aus“ lässt mich vor Scham im Erdboden versinken.
    Warum hat das nur so viel Macht?
    Gruss

    Susanne

    • Liebe Susanne,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich werde so etwas oft gefragt und weiß die Antwort nur so rudimentär.
      Es hat viel damit zu tun, dass wir alle, also alle Menschen, zu Gruppen gehören wollen.
      Uns also anpassen müssen oder wollen. Die Anerkennung von anderen ist einfach etwas, dass sich jeder Mensch wünscht und aus der Reihe tanzen wird einfach abgestraft.
      Aber das ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss.

      Mir wäre schon mal sehr daran gelegen, dass die dicken Frauen untereinander nicht auch noch übereinander herziehen.

      Diesen Sommer habe ich bei mir mit meinen Voruteilen aufgeräumt und viele sind diesem Beispiel gefolgt. Es gab aber auch traurige EMails von Frauen, die den Blicken ihrer Mütter nicht standhalten konnten und ihre neuen Kleider nie wieder angefasst haben.

      Es ist ein langer Weg und den gehe ich schon eine ganze Weile.

      Viele liebe Grüße
      Ulrike & miss BARTOZ

      • Hey Ihr,
        ich beobachte das leider auch oft, glaube aber, dass das was negatives gesagt wird einfach auch mehr im Gedächtnis bleibt, mehr auffällt.
        Ich kann nicht behaupten, dass ich noch nie „gelästert“ hätte, aber ich bemühe mich, dass der oder diejenige es wenigstens nicht mitbekommt und habe es auch schon sehr eingeschränkt.
        Ich glaube ganz aufhörenwird das aber nie, grade online oder von fremden können wireinfach nicht sonderlich viel empathie erwarten, da neigt der mensch halt zur ignoranz und zur selbsterhöhung durch abwertung anderer…
        Wichtig ist aber dabeimeiner Meinung wie so oft im Leben: wir sollten unsere Aufmerksamkeit wieder mehr aufs Positive richten! Sowohl wenn es um den eigenen Blick in den Spiegel geht, bei tollen Outfits zb was finden wir da eigentlich toll dran? Na dass unsere „liebsten Stellen“ so schön betont werden! Wer guckt beider tollen Kette, dem raffinierten Ausschnitt schon auf die vielleicht etwas delligen Arme?!
        Und wenn wir dann noch lernen, den gelegntlichen negativen Kommentaren nicht zu viel Gewicht zukommen zu lassen und den anerkennenden Blicken stolz Einzug in unsere Erinnerungen zu geben, wird es unsnicht nur generell besser gehen, nein wir strahlen auch positive Energie aus, Selbstbewusstsein und Lebensfreude.
        Und darauf kommt es an, finde ich!
        ;)

  4. Liebe Ulrike,

    das ist ein toller Artikel, vielen Dank dafür! Ich habe mich zum Glück meistens getraut, meine Oberarme zu zeigen und einen Sch… auf das zu geben, was andere sagen, aber ich glaube, ich habe da auch so Sachen, wo ich mir sagen muss, dass ich das darf (wie z.B. figurbetonte Kleider… aber ich will mir jetzt was nähen!)
    Dein Blog ist wirklich eine Inspiration und macht Mut, Vielen Dank und weiter so!
    Liebe Grüße
    Julia

  5. du siehst wirklich toll aus!
    nicht obwohl du dick bist, auch nicht weil du dick bist, einfach weil du glücklich wirkst und ein sehr schön sommerliches, stimmiges outfit trägst!
    Und das ist eigentlich wenn das kunststück…also ich kann nicht behaupten, dass ich an jedem menschen jedes kleidungsstück „schön“ finde (einfach weils ja echt so schlimme fetzen gibt, oder?!:D), aber eigentlich hat das glaub ich gar nicht unbedingt mit der figur darunter zu tun…ich finde eher bestimmte stoffe „eklig“ oder nicht zur jahreszeit passend, ich finde manche farben oder muster passen einfach nicht zueinander (wobei auch da die typischen regeln wie angesprochene streifenmuster einfach nicht als absolut anzusehen sind – finde ich;)) und ja ich finde manche schnitte sehen wirklich komisch aus – aber eben bei jeder figur! auch einem model steht mit verlaub absolut nicht alles!

    und zu guter letzt ich hab ne kleidergröße 40, bin sportlich, habe keine waage zu hause und nicht jede woche ne andere ernhrungsform…und ich hab mir die bilder aus modeinteresse angeguckt und bin dann von artikel zu artikel gewandert, weil sie wirklich(!) und grade im vergleich zb zur brigitte oder schlimmerem echt gut geschrieben sind! :)

    selbst absolute topmodels werden in solchen zeitungen mit lupeneinstellung aufgrund beim joggen gezeigter cellulite diffamiert!
    ich befürworte sehr, sich modisch und geschmackvoll zu kleiden aber bitte! bitte macht das nicht so sehr davon abhängig was andere sagen!
    das funktioniert doch eigentlich bei niemandem!

    und es gibt so viele schöne sachen!!!
    :)

  6. MEIN derzeitiges Thema. Meine Oberarme, das war immer mein großes Thema. Jahrelang machte ich ja schließlich auch die Erfahrung, dass sie einfach monströs ist, passten mir schließlich oft genug Oberteile überall, nur die Ärmel schien ich innerhalb von 5 Sekunden zu sprengen.

    Nun vor ein paar Tagen hatte ich mich mal getraut: kein Bolero, keine Strickjacke … Es waren schließlich über 30 Grad und außerdem sieht das immer bei mir ein bissi arg doof aus (Ein Bolero sieht bei mir von der Seite total Käse aus). Also bin ich los, ohne Ärmel. Ich glaube, ich brauche noch ein bisschen, um mich dran zu gewöhnen und den Preis für schöne Oberarme werde ich wohl nie gewinnen, aber ich habe auch keine Lust mich von so Regeln, die ich mir selbst auferlege, einschränken zu lassen.

    Und somit: auf einen ärmelfreien Sommer :) und danke für diesen Artikel

  7. Danke für den tollen Artikel – wie auch schon den davor habe ich ihn total gerne gelesen!
    Du siehst super aus und ich freu mich auf noch viel mehr „Ich darf das“… hab dieses Jahr endlich auch begonnen, meine Oberarme zu zeigen :)

  8. Danke Miss Bartoz für diesen super Artikel, Du siehst toll aus.
    Ich habe lange über Deine beiden letzen Artikel nachgedacht.
    Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich diverse Diäten gemacht und bin immer den Ideal “ Wenn ich dünn bin, ist das Leben besser“ hinterhergerannt. Das hat zwar nie so richtig funktioniert, aber die Diätindutrie hat gut an mir verdient. Meine Mutter hat mir schon von klein auf eingetrichtert, dass man nur als dünner Mensch schön und glücklich ist . Ich habe das bis vor drei Jahren alles geglaubt, habe mich in komischen Klamotten verhüllt und war nie wirklich mit mir glücklich. Meine Freundinnen schwammen alle auf der gleichen Welle und so habe ich zum Teil mit fünf meiner Freundinnen in der Weight Watchers Gruppe gesessen. Dort ging das Mantra “ wenn Du abnimmst, wirst Du ein glücklicher Mensch“ weiter. Vor drei Jahren bin ich zum Glück über den Blog hier gestolpert, habe angefangen figurbetonte Kleider und Röcke zu tragen, mir geschworen, nie wieder eine Weight Watchers Gruppe zu betreten und erkläre meiner Mutter,warum heute dick auch schön und glücklich ist.
    Das Tolle daran ist, ich bin endlich mit mir glücklich und zufrieden. Es braucht zwar alles seine Zeit, aber nachdem mein Freund sich im letzten Jahr geweigert hat, mi bei 32 Grad in meinen Jeansrock und schwarzer Leggings mit an den Strand zu nehmen, weil er findet, dass meine Beine sehr wohl vorzeigbar sind und der Rock ohne Leggings viel besser an mir aussieht, haben wir dieses Jahr sogar eine kurze Jeansshorts für mich gekauft. Und meine Oberarme hatten vor drei Wochen auf einer Hochzeitsfeier „Ausgang“, ich hatte mir ein total süßes ärmelloses Kleid gekauft und nachdem die Verkäuferinnen in meinem Lieblingsladen sich geweigert haben, mir ein Bolero zu verkaufen, weil es den Look des Kleides zerstört hätte, bin ich tapfer ohne losmarschiert. Wir hatten einen total schönen Abend und habe mich lange nicht mehr so frei gefühlt..:-))!
    Es ist total egal, ob jemand dick oder dünn, das Wichtigste ist, sich selbst zu akzeptieren und keine vermeintlichen Schönheitsidealen hinterher zu rennen, der Rest kommt dann von ganz allein!

      • Liebe Ulrike,
        ich bin gerade aufgestanden, lese beim Kaffee diese Seite und diesen Kommentar und habe ganz spiegelneuroniiert ;-) die Tränen in den Augen…

  9. Tolles Top, und es sieht super aus an dir…
    Jemand, der das Aussehen von Dicken nicht leiden kann, der mag das ohne Ärmel nicht und mit auch nicht… Also… scheißegal… Tragt einfach, was euch Spaß macht, dem Wetter entspricht und nicht zur Verhaftung führt… *Arme in die Luft und locker wackeln*

  10. Toller Beitrag. Und du siehst so gut aus. :)
    Ich trage eigentlich schon immer sehr gerne Kleider mit Spaghettiträgern und auch mal Shorts und kurze Röcke. – Gerade weil ich mich im Sommer damit luftiger fühle und manchmal nagt dann doch der Zweifel wegen der Meinung anderer. – Dank dir und diesem Beitrag und dem mit der neuen Weiblichkeit fang ich jetzt auch immer öfter an mir zusagen „Ich darf das“ und trage heute Shorts und Armfrei … aber so was von. :)

  11. hallo zusammen
    ich finde den bericht auch sehr ermunternt.mal was sommerliches anzuziehen.bei den tempraturen die kommen sollen
    ich habe grosse 48-50 und trage im moment sehr viele sachen von kik egal wer das herstellt die mode ist hübsch und der preis zu bezahlen so kann man auch mal ein stück mehr kaufen und es nur einen sommer tragen ,ich trage ärmellos und auch kurze kleider aber immer mit leggings und die oberteile schön weit immer eine -zwei nummern grösser damit es nirgendswo spannd ….viel spaass beim shoppen jetzt ist ja ausverkauf egal wo
    lieben gruss erika

  12. Ich bin gestern das erste mal mit einem Wickelkleid bis kurz unters Knie ohne Leggins und ohne Blazer oder Schal (um meine Oberweite zu verstecken) zum arbeiten, dann in die Stadt uns zu einem neuen Chor gegangen. War schwierig… aber ich hab sogar Komplimente bekommen

  13. Danke, Danke, Danke!!
    Danke für den ermutigenden Artikel. Ich weiß genau wie das ist! Armfrei in die Öffentlichkeit zu gehen ist immer noch ein großes Tabu für mich und ja, an mir verdient die Strickjackenindustrie. Zu jedem ärmellosen Top oder Kleid.
    Was ich aber bis jetzt geschafft habe ist meinen Kleiderschrank mit Sommerkleidern zu füllen. Noch vor zwei Jahren hätte ich nie ein Kleid oder einen Rock getragen. „Das macht man doch nicht, wenn man nicht in Größe 36 passt.“ war meine Meinung. Als ich aber feststellte, dass Kleider bei mir sogar vorteilhafter sind als Caprihosen, wurden Kleider zu meinem neuen Liebling. Jetzt habe ich sogar mehr Kleider als Sommerhosen in meinem Schrank. Also Mädels, traut euch!!!

    LG Katrin

  14. Super geile Reihe!Ich freue mich schon drauf. Du sprichst mir wirklich aus der Seele!!!Mir ging es letztens auch so, armfrei…in Düsseldorf..ich saß im Straßencafe…eine Dame, so Mitte 40 schaute immer herüber, auch etwas kräftige Statur und sprach mich nach einer Weile an, machte mit ein Kompliment zum Outfit…und bemerkte nebenbei, dass sie sich nicht traue, armfrei herum zu laufen…ich hab sie auch etwas ermutigt es mal zu versuchen, die kräftigen Oberarme seien ja nun mal schließlich da, und auch die verdienen etwas Sonne…und warum soll man sich einschränken, wenn einer blöd bemerkt: „Also, mit ihren Oberarmen würde ich das so nicht tragen!“, dann einfach entgegnen: „ja, sie nicht,ich dagegen schon, und warum?Weil ich es eben kann :)“ WEITER SO!!!!

  15. Was für ein toller Artikel, danke! :-)
    Nackige Oberarme sind auch immer noch mein fast größtes Ich-trau-mich-nicht. Habe mir zwar in diesem Jahr schon 3 oder 4 ärmellose Shirts gekauft, trage die aber nur zu Hause. *seufz*
    Bei Spaghettiträgern hätte ich zusätzlich noch das Problem mit den BH-Trägern…
    Aber dein Artikel macht mir Mut, das muß ich feststellen. Vielleicht trage ich wenigstens im Urlaub mal was ärmelloses. ;-)

    • Hallo Rike,
      da ich durch sehr große Oberweite bedingt, ständig mit BH rumlaufe, ein Tipp: Hast Du schon mal eine BH mit transparenten Trägern ausprobiert? Schön, wirkt auf den ersten Blick ein bisschen wie Tesafilm auf der Haut, aber fällt deutlich wenige auf als ein farbiger Träger. Oder Du suchst Dir einen farblich zum Top passenden BH mit schmalen schlichten Trägern, das sieht auch gut aus. Außerdem hat mir meine 24jährige Nichte versichert, man DÜRFE BH-Träger heutzutage durchaus sehen!
      LG Julia

      • Hallo liebe Julia,

        da ist was dran mit den BHs.
        Ich habe es so gemacht, dass ich so ein Bandeau nehme oder trägerlos.
        Aber ich habe auch nur Sägespähne vor der Hütte ;-)
        Bei einer großen Brust funktioniert das nicht, da würde ich ein BH mit Trägern in der Farbe des Tops nehmen und dann auch versuchen etwas schmalere Träger zu nehmen, wenn das geht.
        Das mit den durchsichtigen kannst Du versuchen, ich mochte das nicht auf der Haut.

        Herzlichst,
        Ulrike & miss BARTOZ

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