Steckrübeneintopf

Steckrübeneintopf fit durch den Herbst.

Der Herbst lässt viele krank werden, da die Temperaturen so sind, dass die Viren sich noch ordentlich vermehren können und wir uns meist nicht dick genug anziehen. Ich hasse das selber, aber etwas wärmer anziehen, als einem lieb ist, ist eine gute Waffe gegen Erkältungen.

Auch gut: etwas warmes essen. Dafür habe ich, ab zehn Grad draußen, immer eine Suppe auf dem Herd stehen. Diese hier ist durch den Ingwer und den Sellerie obendrein ein natürliches Antibiotikum.

Steckruebeneintopf Zutaten

Das brauchst Du, wenn Du einen großen Topf Steckrübeneintopf machen willst, der für einige Tage reicht:

Mittelgroße Steckrübe (und eine Motorsäge zum zerteilen)
Eine Hand voll Möhren
Ein Bund Stangensellerie
Zwei Zwiebeln
Eine kleine Knolle Ingwer
2 EL Brühepulver
Salz, Pfeffer
3 EL gehackte Petersilie

1. Die Steckrübe in kleine Würfel teilen. Die Steckrübe ist ein echt hartnäckiges Ding, ich mache es so, dass ich erst Scheiben abschneide, die dann zu Stiften und die wiederum zu Würfeln schneide. Sie einmal komplett zu Teilen bedarf einer Motorsäge, was, wenn Du grad eine da hast, natürlich eine Alternative ist.

Steckruebeneintopf zubereitung

2. Die Möhren in Stifte schneiden, Sellerie in kleien Scheiben.

3. Ingwer und Zwiebeln klein schneiden und beides anbraten.

4. Dann die Steckrübe dazu geben und ebenfalls etwas anbraten.

5. Je nach Topfgröße 2 Liter Brühe hinzugeben und aufkochen lassen.

6. Möhren, Sellerie hinzugeben, alles einmal aufkoche lassen und dann 30-40 Minuten köcheln.

Zum Schluss die Petersilie dazu geben und abschmecken.

Steckruebeneintopf

Ergänzung wenn der Hunger groß ist:
Um etwas mehr satt zu werden kann man kleine Nudeln oder Kartoffeln dazu tun. Die aber extra kochen und nicht reinmischen. Die sorgen dafür, dass es schneller schlecht wird und dann war es das mit „immer ne Suppe auf dem Herd“

Ergänzung Deftiger:
Natürlich eignen sich hier hervorragend Kochwürste oder Kassler als Beilage.

Ergänzung Cremiger:
Wer es nicht so klar mag nimmt einfach ein Drittel der Suppe und püriert sie. Alternativ kann man den Pürierstab auch einfach in die Suppe halten. Wer es richtig cremig mag, kippt zum Schluss noch einen Becher creme fraiche dazu.

So mache ich es:
Ich mache es meistens so, dass ich erst mal die Grundsuppe esse und dann von Tag zu Tag in einem kleineren Topf, ich dem ich den Steckrübeneintopf erhitze etwas von den Ergänzungen variiere. So habe ich einige Tage eine tolle Suppe, die mich wärmt, aber nicht jeden Tag dasselbe auf dem Teller.


Über Ulrike Bartos 368 Artikel
Mehr als 15 Jahre Erfahrung in den digitalen Medien, Media Marketing und Kommunikationsprofi. Inhaberin von miss BARTOZ und consulting für digitale Markenkommunikation, Content Marketing, freie Honorardozentin www.ulrikebartos.de

2 Kommentare

  1. So einen hat meine Oma immer für mich gemacht und seither bin ich auf der Such nach DEM Geschmack, den der Steckrübeneintopf meiner Oma immer hatte. Vielleicht ist dieses hier ja das magische Rezept :)

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